Nun doch keine Restaurants auf Berlins Straßen

Selbst in Friedrichshain-Kreuzberg, wo die Idee „Pop-up-Straßenlokale“ geboren wurde, ist das Thema wohl vom Tisch. Zu hoch die bürokratischen Hürden. Von Robert Ide

Nun doch keine Restaurants auf Berlins Straßen
Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Unwirtlich bleibt die Lage für Berlins Wirte. Der Plan, einfach Tische auf die Straßen zu stellen, um trotz mehr Abstand nicht zu wenige Gäste zu haben, wirkt inzwischen wie bestellt und nicht abgeholt. Jeder Antrag für mehr Außenplätze muss laut Senatsvorgabe von den Bezirken einzeln geprüft werden. In den „Hinweisen zum Umgang mit Außengastronomieflächen in ‚Corona-Zeiten‘“ aus der Verkehrsverwaltung wird eine Sondernutzungserlaubnis „nach vorangegangener Einzelfallprüfung“ verlangt.