DFB verwarnt Tönnies nach rassistischer Rede

Und damit passen wir rüber zur Ekligkommission des Deutschen Fußball-Bundes. Die hat festgestellt, dass sich der derzeit Kurzzeit-beurlaubte Schalke-Boss Clemens Tönnies bei seiner abfälligen Afrika-Rede tatsächlich „rassistisch“ geäußert habe. Bei einer Anhörung habe er aber vermitteln können, dass er „kein Rassist“ sei; daher müsse er kein Verfahren fürchten. Der Videobeweis wurde nicht hinzugezogen, wird aber demnächst sowieso abgeschafft. Denn künftig gilt auch bei jedem Foul auf freiem Feld: Natürlich hat ein Spieler gefoult, ist aber eigentlich kein Foulspieler. Deshalb wird er nicht bestraft. Nur um die Verletzten kümmert sich dummerweise keiner, auch nicht um die von Tönnies‘ verletzenden Worten.