Bundeszentrale für politische Bildung verlässt Onlineplattform X

Eigentlich soll und will die Bundeszentrale für politische Bildung das Verständnis für politische Zusammenhänge fördern und die demokratische Beteiligung stärken. Nun aber nimmt sie sich selbst aus einem – zugegebenermaßen sehr schwierig gewordenen – Diskursraum heraus. Die Bundeszentrale, die nach dem Renteneintritt von Thomas Krüger gerade auf den Antritt eines neuen Chefs wartet, hat die Onlineplattform X verlassen, die einst als Twitter noch Debatten belebte, diese nun aber unter der Ägide von Elon Musk eher verödet.

„Die Resonanz und Reichweite auf unsere Posts ist in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen“, begründet die Bildungseinrichtung auf Checkpoint-Anfrage ihren Schritt. Auf X fällt die Resonanz vieler Nutzerinnen und Nutzer auf die Entscheidung eher verständnislos aus. Auf der X-Alternative Bluesky verdoppelte sich die Anzahl der Followerinnen und Follower über Nacht auf immerhin 15.280. Doch diese Onlineplattform hat das gleiche Problem wie derzeit die Bundeszentrale: Sie kommt nicht vom Fleck.