Zebrastreifen vor Schule wieder da
Nachtrag zur Meldung „Zebrastreifen-Pingpong“ (CP v. 5.6.): Selten zuvor haben wir uns so gerne geirrt wie hier: Unsere Prognose, dass die heutigen Erstklässler Abitur haben, bis sich die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und für Verkehr sowie der Bezirk geeinigt haben, wann der sichere Fußgängerüberweg vor der neuen Bergmannkiez-Gemeinschaftsschule wieder aufgepinselt wird (niemand fühlte sich dafür verantwortlich, dass der wegen Bauarbeiten überlebensnotwendige Behelfs-Zebrastreifen wie von Geisterhand entfernt worden war), ist überholt.
Per Mail teilte uns der BVV-Fraktionsvorsitzende der Grünen, Pascal Striebel, die frohe Kunde mit: „Ich kann Vollzug melden – das Pingpong-Match war glücklicherweise nur recht kurz.“ Demnach wurde die Situation „auf Intervention unseres Bezirksamts entschärft“. Klarer Fall von medial verursachter „self-unfilling prophecy“. Und damit hätten wir auch schon eine Präambel für das Gesetz zur Verwaltungsreform: Ganz egal, ob Tag, ob Nacht – es braucht halt einen, der es macht.