Zu Fuß überfährt man niemanden

Passend dazu hat die Hauptstadt-Presse am Wochenende mal wieder den Straßenkampf verhandelt. Während die Morgenpost mit den Bezirken gegen die Leihfahrräder in die nächste Runde ging, trafen sich in Kurier und Berliner Zeitung Radler und Autofahrer mal wieder zur blutigen Auseinandersetzung. Derweil ist im Tagesspiegel Susanne Kippenberger mal ganz gemächlich durch die Stadt flaniert, wie einst Hessel, Kierkegaard, Nietzsche und Rousseau. Fazit: Gehen macht glücklich und klug, Bewegung setzt das Hirn in Gang. Davon könnten einige in der aufgeladenen Debatte ja durchaus etwas gebrauchen. Und: Wer in der Stadt zu Fuß unterwegs ist, stinkt nicht (in der Regel), verpestet keine Luft, überfährt niemanden und beansprucht kaum Platz. Ihren wunderbaren Text finden Sie im Epaper.