Verein startet Studie über Zustand von Berliner Schultoiletten

Zwei Drittel aller Kinder und Jugendlichen fanden schon vor zwei Jahren die Klos an ihren Schulen unhygienisch. Jetzt will eine Studie erst mal die Ursachen finden. Von Lorenz Maroldt

Verein startet Studie über Zustand von Berliner Schultoiletten
Eine Toilette in der Grundschule am «Weißen See» in Berlin. (Archivbild) Foto: Stefan Schaubitzer/dpa

Bill Murray hätte seine Rolle im großartigen Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ auch in Berlin spielen können, Drehbuchstoffe: unendlich. Nehmen wir den Zustand der Schulklos. Bekannt ist das Problem seit mindestens neunzig Jahren – 1931 kam die Autorin Gabriele Tergit in ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“ zu der Erkenntnis: „Über die Toilettenverhältnisse in den Berliner Schulen sollte man mal was schreiben.“ Das haben wir gemacht. Vor zwei Jahren stand im Checkpoint: „Fast Zweidrittel aller Kinder und Jugendlichen beklagen sich über unhygienische Toiletten – Jahre, nachdem der Senat versprochen hatte, sich gerade darum mit höchster Priorität zu kümmern.“

Jetzt ist es mal wieder so weit: Der Verein „German Toilet Organization“ führt, was sonst, eine „Pilotstudie“ zum Zustand und zur Nutzung von Schultoiletten an Berliner weiterführenden Schulen durch. Es soll darum gehen, „noch besser zu verstehen, welche Aspekte zu Problemen führen“. Na, was könnte das wohl sein … Infos hier, Anmeldung hier.