Baustadtrat Schmidt sucht eine kreative Lösung
Poller kämen auf der Brücke nicht infrage, sagt Florian Schmidt. Er will eine „sichere und ästhetische“ Begrenzung schaffen. Für Checkpoint-Abonnenten. Von Anke Myrrhe.
Eine eigene Spur sollten bekanntlich die Radfahrer auf der Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain bekommen. Nachdem wir nachgemessen hatten, dass die Radspur schmaler ist, als vom Mobilitätsgesetz vorgeschrieben, hatte der Bezirk Besserung versprochen, das war im Oktober. Nach dem Weihnachtsbaum-Protest am Sonntag (CP von gestern), erklärt Baum.. äh Baustadtrat Florian Schmidt nun, warum es noch ein bisschen dauern wird. „Es können nicht die üblichen Poller sein, da diese tief versenkt werden müssen. Das ist auf Brücken nicht möglich“, sagte Schmidt dem Checkpoint. „Da es sich auch um ein Denkmal handelt wollen wir eine sichere und ästhetische Lösung.“ Auch an anderen Stellen der Stadt, wie dem Kottbusser Damm, wolle man die Protektion „gestalterisch anders lösen“. Da dürfe durchaus Vielfalt entstehen. Wir sehen Schmidt schon mit dem Bezirksamts-Bagger die Findlinge vorbeibringen. Und wann dürfen wir mit der nächsten Stufe Kreuzberger Kreativität rechnen? „Ich gehe davon aus, dass wir im ersten Quartal mit der Umsetzung beginnen.“ Im Winter fährt ja eh niemand Fahrrad.
Wenn Sie trotzdem überlegen, ihr Auto abzuschaffen – hier noch eine dringende Leseempfehlung.