„Zukunftsweisende Stadtentwicklung“: Senat holt Internationale Bauausstellung nach Berlin

Die Internationale Bauausstellung soll von 2034-2037 in Berlin einkehren. Das zentrale Thema: die urbane Transformation der gebauten Stadt. Ein Blick in die Vorlage vom Bausenator. Von Anke Myrrhe.

„Zukunftsweisende Stadtentwicklung“: Senat holt Internationale Bauausstellung nach Berlin
Foto: dpa / Sebastian Gollnow

Expo oder Olympia? IBA! Während über die ein oder andere Bewerbung noch gestritten wird, beschließt der Senat heute, die Internationale Bauausstellung 2034-2037 nach Berlin zu holen (dafür braucht es keinen externen Zuschlag). Die Vorlage von Bausenator Christian Gaebler (SPD) liegt dem Checkpoint exklusiv vor. Lesen wir doch mal rein:

+ „Vor dem Hintergrund der globalen und berlinspezifischen Herausforderungen befasst sich die geplante IBA Berlin 2034-37 mit der urbanen Transformation der gebauten Stadt.“

+ „Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg steht vor tiefgreifenden städtebaulichen, ökologischen und sozialen Herausforderungen, die innovative Handlungsstrategien erfordern.“

+ „Die IBA Berlin 2034-37 wird Lösungsansätze für eine zukunftsweisende Stadtentwicklung im Kontext der beiden übergeordneten Transformationsbedarfe Klimaschutz und Klimaanpassung und Umgang mit städtischem Grund und Boden entwickeln.“

+ „Die IBA Berlin 2034-37 orientiert sich dabei an der Prämisse des Erhalts bestehender gebauter Strukturen und setzt verstärkt Projekte um, die Ertüchtigung, (Wieder-)Nutzbarmachung, Umnutzung und schonenden Umbau gegenüber Neu- oder Rückbau und Ersatzneubau zum Inhalt haben.“

+ „Reallabore und Modellprojekte verbinden Forschung und Praxis und schaffen übertragbare Modelle für Verwaltung und Planung.