Nächster Warnstreik bei der BVG steht bevor – Gewerkschaft nicht bereit zu Kompromissen
Von wegen ÖPNV-Verstärkung: Am Mittwoch und Donnerstag bestreikt Verdi schon wieder die BVG. Die Presseerklärungen beider Seiten vom Freitagabend lassen nichts Gutes ahnen für die kommenden Wochen. Laut Verdi sind „allein die Arbeitgeber und der Berliner Senat“ für die erneuten Streiks verantwortlich, weil sie es binnen 40 Tagen nicht geschafft hätten, „ein verhandlungsfähiges Angebot“ vorzulegen. Die BVG, die bisher vier Angebote vorgelegt hat, verurteilte die Streikankündigung „aufs Schärfste“ und fordert eine Schlichtung. Aber Verdi-Verhandlungsführer Jeremy Arndt hatte seine Vorstellung von Verhandlungen schon tags zuvor klargemacht: „Wir werden uns nicht bewegen. Die Arbeitgeberseite muss sich bewegen.“