Planänderung beim Gasometer in Berlin-Schöneberg: Geführte Touren statt öffentlich zugänglicher Skylounge

Die Baumaßnahmen am Schöneberger Gasometer sind abgeschlossen. Die Deutsche Bahn ist eingezogen und ganz oben gibt es eine ausgebaute Skylounge, die jedoch geschlossen bleiben wird. Von Ann-Kathrin Hipp

Planänderung beim Gasometer in Berlin-Schöneberg: Geführte Touren statt öffentlich zugänglicher Skylounge
Foto: dpa/Paul Zinken

Was wurde eigentlich aus…? Im Februar 2021, kurz vor dem Ende des Beteiligungsverfahrens zum Umbau des Schöneberger Gasometers, forderte Euref-Macher Reinhard Müller „Freundinnen und Freunde des EUREF-Campus“ per Mail dazu auf, „positive Stellungnahmen“ abzugeben. Beigefügt waren einige Textpassagen, z.B. diese: „Sie könnten beispielsweise begrüßen, dass 2.000 innovative und neue Arbeitsplätze rund um die Energie- und Mobilitätswende in Berlin geschaffen werden und dass eine öffentlich zugängliche Skylounge im oberen Bereich entstehen wird, mit einem tollen Blick über ganz Berlin.“ Heute, drei Jahre später, sind die Umbaumaßnahmen beendet. Die Arbeitsplätze hat die Deutsche Bahn in Anspruch genommen. Die Skylounge allerdings bleibt bis auf Weiteres der Öffentlichkeit vorenthalten.
 
Trotz voll eingerichteter Bar und Küche werde es „Stand jetzt keinen öffentlich zugänglichen Gastronomiebetrieb geben“, teilt Vorstandssprecherin Karin Teichmann auf Checkpoint-Anfrage mit. Das „individuelle Abendgeschäft“ rechne sich nicht – auch weil man mit „The Cord“ bereits ein Abendrestaurant im Repertoire habe. Was es allerdings geben soll, sind einstündige Führungen, Dachterrassen-Besuch & „Sky-Lift“ und „Sky-Exhibition“ inklusive. Kostenpunkt: 15 Euro. Für die erste Tour am 15.09. verlosen wir exklusiv an Checkpoint-Abonnenten zehn Tickets. Wer hoch hinaus will, schreibe eine kurze Mail an: checkpoint@tagesspiegel.de. Weitere Tickets lassen sich ab heute hier buchen.