Innensenator Geisel wertet Böllerverbotszonen als Erfolg

Innensenator Andreas Geisel hat die Böllerverbotszonen am nördlichen Alexanderplatz und rund um die Schöneberger Pallasstraße übrigens als Erfolg gewertet. Ob es weitere solcher Gebiete fürs kommende Silvester geben wird, wie es die CDU fordert, werde aber erst „nach eingehender Analyse entschieden“. Für FDP-Mann Luthe dagegen waren sie „Knallfrösche“, weil sich Angriffe auf Einsatzkräfte nur um wenige Meter verlagert hätten.

Die Zahlen geben Geisel recht: Die 24 Angriffe auf Feuerwehrleute waren 25 weniger als im Vorjahr. Das hat natürlich einen Preis, in diesem Fall 400 Beamte mehr im Einsatz als noch 2018/19. Es kommentiert Kollege Alexander Fröhlich mit Blick auf Silvester 2020/21: „Die Verbotszonen sind keine Dauerlösung, aber ein wichtiges Symbol, ein Anfang, neu zu denken.“