Innensenatorin Spranger kritisiert Strandbad Grünau für Einlass-Politik

Im Streit um mögliche Zugangsbeschränkungen für Westberliner im Strandbad Grünau ruft jetzt Berlins oberste Bademeisterin, Innensenatorin Iris Spranger (SPD) von ihrem Hochsitz aus zur Ordnung: „Öffentlicher Badebetrieb heißt, dass kein Mensch in unserer Stadt willkürlich der Zutritt zu einem Bad verweigert werden darf“, teilte sie am Mittwoch mit. Ich erwarte, dass der Pächter des Strandbades in Grünau das umsetzt.“ Und die Berliner Bäder-Betriebe kündigen an, zeitnah ein Gespräch mit dem Strandbadpächter zu führen, „um die Auffassung und das Verständnis des ‚öffentlichen Badebetriebs‘ zu verdeutlichen“. Der Pachtvertrag läuft noch bis Ende 2023. Vielleicht braucht der Betreiber danach erstmal ein paar Trockenübungen.