An der Grenze zum Wahnsinn: Warum der Checkpoint „Checkpoint“ heißt
Werbeprofis wollten den Newsletter erst ganz nüchtern taufen, doch am Ende setzte sich ein eher hässlicher Touristen-Magnet durch. Wie der „Checkpoint“ zu seinem Namen kam. Von Lorenz Maroldt.
Aus der Abo-Mailbox: Gerd und Helga Habelt wollen wissen: „Warum nennt ihr den Checkpoint ‚Checkpoint‘? Da muss es doch auch einen deutschen Begriff geben. Und ‚Checkpoint‘ bedeutet ja ‚Kontrollposten‘ – an welcher Grenze befindet ihr Euch und was wollt ihr kontrollieren?“
Also dann… Liebe Familie Habelt, als wir in grauer Vorzeit nach einem Namen für unseren geplanten Newsletter suchten, lagen auch echte deutsche Vorschläge wie „Fassbrause“ auf dem Tisch (Originalbeispiel; eingereicht von einem Werbeprofi). Aber das war uns zu nüchtern. „Checkpoint“ erreichte bei der Abstimmung dann eine Mehrheit von 0,8 Promille. Dass der hässlichste Platz Berlins später denselben Namen tragen würde, konnten wir nicht ahnen. Ansonsten befinden wir uns hier ständig an der Grenze zum Wahnsinn (wir sind ja in Berlin) und kontrollieren am liebsten akribisch den Stand unseres Erdnuss-Speichers, damit uns die Energie nicht ausgeht. Herzliche Grüße, Ihr Team Checkpoint.