Polizeisprecher Cablitz – „Nahezu alle in unserer Stadt halten sich an die Verordnung“

Um die Kontaktsperre durchzusetzen, waren am Montag mehrere Hundertschaften der Polizei in Berlin unterwegs. Knapp 150 Objekte wurden kontrolliert, mehr als 40 Strafverfahren eingeleitet. Von Ann-Kathrin Hipp

Polizeisprecher Cablitz – „Nahezu alle in unserer Stadt halten sich an die Verordnung“
Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Berlin steht still. Muss stillstehen. Rund 300 PolizistInnen waren am Montag im Einsatz, um die vom Senat angeordneten Kontaktbeschränkungen durchzusetzen. Die Bilanz: 145 Objekte (und einige Personengruppen) wurden kontrolliert, 37 geschlossen und 43 Strafermittlungsverfahren eingeleitet. „Nahezu alle in unserer Stadt halten sich an die Verordnung, nehmen die erforderlichen und in Teilen sehr schweren Einschnitte in Kauf, zeigen sich solidarisch und verantwortungsbewusst“, sagte Polizeisprecher Thilo Cablitz dem Checkpoint am Abend. Aber: Einzelne seien noch immer uneinsichtig und „einen Virus interessiert es nicht, ob neun von zehn sich und andere schützen. Der bzw. die eine Unverantwortliche reicht und kostet im schlimmsten Fall viele das Leben. Um das zu verhindern, sind wir auf der Straße und verfolgen Verstöße bei denen, die es noch immer nicht verstehen wollen“. Geahndet wird mit Bußgeldern, Geld- und Freiheitsstrafen.