Berliner Uni-Bibliotheken ticken weiter analog: Nur 0,06 Prozent von 15,1 Millionen Bibliotheksbüchern bislang digitalisiert
Ein „Armutszeugnis für Berlin als Forschungsstandort“, findet Anfragensteller Roman-Francesco Rogat (FDP). Er sieht den Senat in der Verantwortung. Von Robert Ide
Berlin dagegen stirbt bald aus (oder wenigstens der Hype darum). Zumindest wird die Stadt langsam, aber sicher vergesslich. Blättern wir etwa in den großen Bibliotheken nach mit der Frage: Wie viele gedruckte Zeugnisse unserer selbst sind bereits digitalisiert? Die analog übermittelte Antwort des Senats auf die Anfrage des FDP-Abgeordneten Roman-Francesco Rogat, die dem Checkpoint vorliegt: Es gibt immerhin 1,8 Millionen digitale Buchtitel in Berlins Universitätsbibliotheken.