Mehr als die Hälfte davon Senioren: Bisher 21 Verkehrstote in diesem Jahr in Berlin

Bis Mai dieses Jahres zählte die Berliner Polizei über 55.000 Unfälle. Die vorläufige Bilanz zeigt: Ältere Menschen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. Von Stefan Jacobs.

Mehr als die Hälfte davon Senioren: Bisher 21 Verkehrstote in diesem Jahr in Berlin
Foto: Tagesspiegel / Doris Spiekermann-Klaas

Kommen wir zur inneren Sicherheit, konkret zum Straßenverkehr als größtem Risiko. Eine Halbjahresbilanz zum Unfallgeschehen kann das Polizeipräsidium erst in der zweiten Augusthälfte liefern, hieß es auf CP-Anfrage, aber für die ersten fünf Monate gibt es Zahlen. Demnach wurden von Januar bis Mai in Berlin 55.277 Verkehrsunfälle registriert. 6465 Menschen wurden dabei verletzt, davon 739 schwer. Hochgerechnet aufs Gesamtjahr ergibt das 133.000 Unfälle, was dem Vorjahresniveau entspräche, und bei den Personenschäden einen Rückgang. Tödlich verunglückt (diese Statistik führt die Polizei tagesaktuell) sind seit Jahresbeginn 21 Menschen. Zwölf davon waren zu Fuß unterwegs, zwei mit dem Fahrrad, fünf saßen im Auto – darunter der 19-Jährige, dessen Tod am Sonntag gemeldet wurde. Und 13 derer, die in diesem Jahr starben, waren mindestens 65 Jahre alt.