Die SPD verteidigt die „Herzenstour“ von Franziska Giffey

Eine Ausnahme in der Corona-Verordnung lasse die Wahlkampf-Tour zu. Außerdem seien alle Teilnehmenden vorab getestet worden, rechtfertigt sich die Partei. Von Ann-Kathrin Hipp

Die SPD verteidigt die „Herzenstour“ von Franziska Giffey
Franziska Giffey, Landesvorsitzende der Berliner SPD, ist hier auf ihrer Wahlkampftour mit dem Titel #HerzenssacheBerlin-Tour am 8. April. Foto: Christophe Gateau/dpa

Was darf Wahlkampf? Am Donnerstag war Bürgermeisteranwärterin Franziska Giffey (SPD) mit Noch-Bürgermeister Michael Müller und sechs weiteren Personen aus mutmaßlich sechs Haushalten im Freien auf „Herzenstour“ unterwegs (CP von gestern). Gleich mal nachgehakt, wie die Partei das begründet… Sprecherin Claudia Kintscher verweist auf eine in der Infektionsschutzverordnung geregelte Ausnahme „für den Aufenthalt im öffentlichen Raum im Freien“ bei der „Ausübung beruflicher, mandatsbezogener oder ehrenamtlicher Tätigkeiten“.