Schwimmerin stirbt im Spaßbald "blu"

Nach einem Todesfall im neuen Potsdamer Schwimm- und Spaßbad „blu“ könnten noch einige unangenehme Details auftauchen. Am vergangenen Donnerstag war eine 39-jährige Schwimmerin nach Angaben der Potsdamer Stadtwerke „lautlos im Sportbecken untergegangen“. Nach Zeugenberichten sollen zwei Badegäste, beide Rettungssanitäter, versucht haben die Frau zu reanimieren; sie verstarb aber noch am Donnerstag im Krankenhaus, wie Polizei und Badbetreiber erst am Montag auf Nachfrage mitteilten (via PNN). Die Frage, welche Rolle die anwesenden Bademeister bei dem Unglück und der versuchten Rettung gespielt haben, sollen nun Polizei und Staatsanwaltschaft klären. Eine Badbesucherin prüft derzeit, ob sie Anzeige gegen das Personal erstattet. Eine Anfrage der Berliner Journalistin Susanne Donner vom Sonntag zum genauen Hergang beantworteten die Stadtwerke erst am Dienstagabend so: „Mit dem Hinweis auf das aufgenommene Ermittlungsverfahren geben wir hierzu keine weiteren Auskünfte.“