Platz drei der Berliner der Woche geht nach Steglitz-Zehlendorf

Und damit zu unseren Berliner:innen der Woche: Große Anwärterin auf den dritten Platz war in jedem Fall BER-Chefin Aletta von Massenbach, die in einem Brief an die Beschäftigten verkündete, dass es nicht reiche „uns für unzuständig zu erklären“ (CP von Dienstag). Aus Gründen haben wir uns dann allerdings doch entschieden, langfristig zu denken und noch ein bisschen zu warten: Sollte sie es tatsächlich dauerhaft schaffen, die hiesigen Gepflogenheiten der Unzuständigkeit zu überwinden und den Flughafen auf Vorderbahn zubringen, wäre das perspektivisch vielleicht sogar Gold.

Jetzt schon verdient haben die Bronze-Medaille der Hort der Ludwig-Bechstein-Grundschule und der Jugendclub Wichura. Die Kinder und Jugendlichen haben den sogenannten „Dunklen Weg“ (in diesem Fall wortwörtlich zu nehmen) in Lankwitz in eine kleine erleuchtete Kunstmeile verwandelt. „Sie bauten aus Einmachgläsern bemalte Solarlichter, kreierten aus reflektierendem Drachenstoff Windspiele – und kombinierten beide Elemente an stabilen Holzkonstruktionen zu leuchtenden und bunten Installationen. Sechs der Lampen-Kunstwerke lotsen jetzt die Fußgängerinnen und Fußgänger“, schreibt Kollege Boris Buchholz im Leute-Newsletter Steglitz Zehlendorf (Anmeldung hier). Ein kleiner Lichtblick in grau-trüben Tagen.