Gibt es noch Hoffnung für den Checkpoint Charlie?
Der Checkpoint Charlie ist Berlins wichtigster Anziehungspunkt für Touristen – doch zugleich wirkt die Gegend so, als habe die Politik sie aufgegeben. Auf den Straßen stauen sich die Busse, ein vor Jahren versprochenes Konzept kam unter die Räder. Auf den Brachen breitet sich ein geschichtsvergessener Billigrummel aus, Museums- und Bauprojekte verendeten in der organisierten Unzuständigkeit. Betrüger-Banden haben die Kreuzung besetzt, die Polizei schaut aus sicherem Abstand zu. Wer kann, macht einen großen Bogen um Provisorien, die längst abgebaut werden sollten, zweimal kommt niemand her. Zum Jahrestag der deutschen Einheit beschäftigen wir uns in unserem Checkpoint-Podcast „Berliner und Pfannkuchen“ mit der Zukunft unseres kleinen Namensbruders und versuchen, herauszufinden, wieviel Berlin hier (noch) drinsteckt. Und Sie können uns dabei helfen – mit einer Sprachnachricht an die Nummer 0172 99 39 576. Was halten Sie vom Checkpoint Charlie? Welche Ideen haben Sie für die Gestaltung? Oder soll vielleicht alles doch so bleiben, wie es ist – als Symbol für das, wie das in Berlin so läuft (oder eben auch nicht)? Und zum Warmwerden mit dem Thema haben wir hier gleich noch eine leichte Einstiegsfrage: