Die „Landshut“ soll in Tempelhof landen
Als „fliegenden Sarg“ beschreiben Geiseln die 1977 entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ – in einem Brief ans Kanzleramt beklagen sie, dass es keinen Erinnerungsort an den Terror gibt. Das Flugzeug verrottet, in Einzelteile zerlegt, in einem Hangar am Bodensee. Gabriele von Lutzau war als Stewardess an Bord, nach der Erstürmung durch ein GSG9-Kommando wurde sie wegen ihrer vermittelnden Rolle als „Engel von Mogadischu“ bekannt, jetzt schlägt sie vor: Die „Landshut“ soll in Tempelhof landen. Dafür müsste aber vorher Kulturstaatsministerin Grütters fliegen – die ist nämlich dagegen.