Pflegerin Birgit Liehr
„Das ist wirklich ein schöner Beruf, der einem ganz viel bietet, man hat ein super abwechslungsreiches Aufgabenfeld.“
„Wir haben ständig neue Situationen in der Notfallaufnahme und müssen uns immer wieder auf neue Dinge einstellen. Corona ist da nur ein Beispiel. Ob Ebola, SARS oder Fukushima, wir mussten uns immer überlegen, wie wir am besten mit solchen Situationen umgehen.
„Uns macht es große Sorgen, wenn wir sehen, wie sich die Bevölkerung zum Teil verhält. Das ist kein beruhigender Gedanke, wir rechnen mit einer zweiten Welle und stehen dauerhaft in Habachtstellung.“
„Was wir brauchen, ist mehr Selbstständigkeit. Durch die Akademisierung der Pflege erlangt unser Beruf neue Befähigungen, die aber nur durch eine entsprechende Gesetzgebung zur Anwendung kommen können.“
„Wer das Chaos nicht liebt und nicht damit umgehen kann, ist hier fehl am Platz.“
„Ja, das ist schon erfüllend, keine Frage. Aber manchmal auch etwas überfüllt.“ (lacht)
„Das ist schon sehr heftig, gerade, wenn jetzt in den letzten Tagen alle Kollegen ankommen und sagen, dass sie mich vermissen werden. Das ist nicht einfach für mich.“
Der Checkpoint sagt respektvoll Danke für den leidenschaftlichen Einsatz von Birgit Liehr sowie dem ihrer Kolleginnen und Kollegen, die allesamt mehr Aufmerksamkeit verdienen – nicht nur während einer Pandemie.