„Der CDU geschadet“: Ex-Senator Braun gegen die eigene Partei
Nach umstrittenen Fördergeldern für Antisemitismus-Projekte rechnet Michael Braun mit seiner Partei ab. Der Ex-Senator wirft seinen Parteifreunden Einflussnahme und politischen Schaden vor. Von Anke Myrrhe und Sönke Matschurek.
Weniger verbunden fühlt sich der Kurzzeit-Justizsenator Michael Braun (der mit den Schrottimmobilien) den handelnden Personen seiner eigenen Partei (CDU) in der Fördergeldaffäre. Wir erinnern uns: Die Kulturverwaltung finanzierte auf Druck der CDU ausgesuchte Projekte gegen Antisemitismus, darunter auch das Zera-Institut – es bekam 390.000 Euro. Gegen die Leiterin Maral Salmassi gibt es inzwischen Antisemitismusvorwürfe, die Jüdische Gemeinde hat das Institut daraufhin verlassen.