Selbst ist die Stadt: Behördenpingpong klappt in Berlin auch als Solo-Spiel
Zum Tango gehören zwei, doch für eine Runde Pingpong braucht eine Berliner Behörde nur sich selbst – wie ein Beispiel aus Charlottenburg-Wilmersdorf zeigt. Von Lorenz Maroldt
Dass unser beliebtes Behördenpingpong auch als Solo gespielt werden kann, beweist eindrucksvoll Cha-Wi-Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne). Als im Frühjahr die CDU-Abgeordnete Stefanie Bung den Senat schriftlich nach beschädigten Denkmälern fragte, holte Kulturstaatssekretär Torsten Wöhlert dafür Auskünfte der Bezirke ein. Aus Charlottenburg-Wilmersdorf kam die Antwort „Fehlanzeige“.