Der große „Berliner Straßencheck“: erste Ergebnisse
Zu unserem interaktiven „Berliner Straßencheck“ - das Ziel: Anhand computergenerierter Entwürfe wollen wir mit Ihrer Hilfe herausfinden, welche Straßengestaltung Berlin zu einer lebenswerteren Stadt macht. 16.000 Berlinerinnen und Berliner haben bereits mehrere hunderttausend Simulationen bewertet. Ein paar erste Ergebnisse der dazugehörenden Umfrage hat unser Team vom „Innovation Lab“ schon herausgefiltert (ausführlich hier) – ein paar Beispiele:
56 Prozent ärgern sich über die Missachtung von Verkehrsregeln.
57 Prozent sind unzufrieden mit dem Zustand der Straßen.
77 Prozent wurden im vergangenen Jahr mindestens einmal beleidigt.
Dass sie aggressives Verhalten anderer nervt, sagen Zweidrittel der Teilnehmer. Passend dazu biss am Wochenende ein Autofahrer in Pankow einem anderen beim Streit ums richtige Fahrerverhalten eine Fingerkuppe ab. Interessant ist auch die Frage nach der Platzverteilung: Mehr als 50 Prozent der Autobesitzer plädieren für weniger Autospuren und weniger Parkplätze, unter denjenigen ohne Auto sind es mehr als mehr als 80 Prozent. Weitere Ergebnisse:
73 Prozent halten Carsharing-Angebote für sinnvoll.
64 Prozent wollen Sharing-Förderung in den Außenbezirken.
48 Prozent sind für mehr Tempolimits.
29 Prozent halten ein Verbot von Verbrennungsmotoren für richtig.
Ein paar Tage läuft der „Berliner Straßencheck“ noch, Sie können gerne daran teilnehmen - wie das geht, steht hier.