Aus der Malteser-Mode
„T-Shirts statt Polos“ lautet eine Petition, die ein vermeintlicher Mitarbeiter des Malteser-Hilfsdienstes bei der Online-Plattform openpetition.de eingestellt hat. Forderung: „Wir wollen in Zukunft T-Shirts tragen anstatt Poloshirts in der Notfallrettung“, denn „T-Shirts sind atmungsaktiver. Dünnerer Stoff ist vor allem im Sommer angenehmer. Ein Kragen ist nicht nur schnell unansehnlich […] Im Winter engt der Kragen ein, beim Tragen unter dem Pulli.“ Bisher ist die Petition allerdings eine eher kratzige Angelegenheit: Von den nötigen 11.000 Stimmen sind erst 17 eingesammelt.
„Erstaunlich was sich so alles im Netz finden lässt“, kommentiert Malteser-Sprecherin Charlotte Rybak. „Uns ist weder dieses Ansinnen noch die Petition noch die Person auf dem Foto bekannt.“ Man habe eine bundesweit einheitliche Dienstbekleidungsordnung. „Über unser Fehler- und Risikomanagement kann jeder Mitarbeiter Probleme oder Vorschläge zur Dienstbekleidung melden, die geprüft und ggf. auch berücksichtig werden.“
Aber wo wir gerade bei den Maltesern sind, weist Sprecherin Rybak auf eine positive Nachricht hin: „Fünf junge Frauen und Männer haben am 1. Oktober ihre Notfallsanitäter/in-Ausbildung bei den Berliner Maltesern begonnen.“ Wir wünschen den Retter/innen von morgen gutes Gelingen – und bedanken uns schon mal für den Einsatz.