Die ungeklärte Frage: Ist Berlin jetzt besser als München – oder nicht?
Im ewigen Metropolen-Wettbewerb hatte Berlin in unserem Podcast zuletzt knapp gewonnen. Neue Informationen könnten diese Verhältnisse aber umkehren lassen. Von Julius Betschka
Themenwechsel: Das Schimpfen über München ist ja genauso Volkssport in Berlin wie das Schimpfen über Berlin in München. Im Podcast „Berliner & Pfannkuchen“ (hier hören, bitte) hat Berlin den pünktlich zum Oktoberfest anstehenden Vergleich (völlig überraschend) knapp gewonnen, was natürlich Kritik hervorruft: Meine Kolleginnen Ann-Kathrin Hipp und Anke Myrrhe haben bei ihrem Ranking doch glatt den „Shoppincenter Performance Report“ (SCPR) 2022 übersehen. Darin haben es gleich drei Berliner Einkaufscenter unter die Flop 10 geschafft. In den Neukölln Arcaden, dem Europacenter und im Schultheissquartier sind die Mieter im Deutschlandvergleich besonders unglücklich. Aus München ist nur das Forum Schwanthalter Höhe bei den Flops dabei.
Also doch Vorteil München? Jetzt werden Sie schreien: Aber die Bierpreise auf dem Oktoberfest! Mindestens 12,80 Euro pro Maß! Ja, ist denn schon Weihnachten? Nun ja, auf dem Musikfestival Lollapalooza hat der halbe Liter am Wochenende auch sechs Euro gekostet und jede zweite Berliner Bar mit Craftbeer-Tank verkauft ihre fruchtig-ungenießbaren Eigenkreationen „mit besonderer Note“ inzwischen für 7 Euro. Das sind, Moment …, 14 Euro pro Maß. Das ist ja fast ein halbes Berliner 29-Euro-Ticket – aber das wollen uns die Bayern jetzt auch nachmachen. Darauf nen Berliner, ähh, Pfannkuchen.