Je unkonkreter die Ansprüche, desto leichter wird es: Der neue Senat will einfach mal machen – nur wie und wann lässt er dabei noch offen

Auf seiner Klausur beschließt der Berliner Senat ein Sofortprogramm und lobt sich selbst für die Zusammenarbeit. Doch das vor allem dank vager Ansprüche. Ein Kommentar von Julius Betschka.

Je unkonkreter die Ansprüche, desto leichter wird es: Der neue Senat will einfach mal machen – nur wie und wann lässt er dabei noch offen
Foto: Julius Betschka / Tagesspiegel

Der neue Senat will bekanntermaßen „Das Beste für Berlin“ – so steht es auf dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD. Nach der Senatsklausur an diesem Wochenende wurde der Slogan nun um das Wort „machen“ ergänzt. Die Botschaft soll wohl sein: Wir wollen keine Luftschlösser bauen, sondern schnell Dinge verbessern. Ein angeblich 52 Punkte starkes Sofortprogramm hat man dafür am Wochenende am sonnigen Großdöllner See erarbeitet – oder besser: aus dem Koalitionsvertrag herausexzerpiert.