Schwitzen in Schöneberg: Gewobag lässt Berliner Mieter mit nicht regulierbarer Heizung im Stich

Berlin paradox: In Schöneberg mussten Mieter zwei Wochen lang bei offenen Fenstern schlafen. Und schwitzten trotzdem. Die Gewobag reagierte – eigentümlich. Von Robert Ide und Thomas Lippold

Schwitzen in Schöneberg: Gewobag lässt Berliner Mieter mit nicht regulierbarer Heizung im Stich
Dampfende Heizungen gab es zwei Wochen lang unfreiwillig für Gewobag-Mieter in Schöneberg. Foto: Imago/agefotostock

In der Hitze der Nacht wachte dagegen unsere Leserin Christel Hartwig in den vergangenen zwei Wochen auf. In den Wohnungen mehrerer Häuser in der Schöneberger Blumenthalstraße ließ sich die Heizung nicht mehr runterregulieren. „Die Steigleitungen waren so heiß, dass man sie nicht anfassen konnte“, berichtet Hartwig dem Checkpoint. „Wir mussten bei geöffneten Fenstern in überhitzten Wohnungen schlafen.“ Die landeseigene Wohnungsgesellschaft Gewobag räumte auf Nachfrage den Schaden ein: „Uns ist das Problem der defekten Heizungsanlage in dem von Ihnen genannten Objekt bekannt, mittlerweile funktioniert sie wieder.“ Für Christel Hartwig stellt sich die Reparatur allerdings so dar: „Seit gestern Abend ist die Heizung ganz aus.“ Hitz, komm raus!

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