Müller erkennt „weltweiten Klimanotstand“ offiziell an
Michael Müller hat die Notlage beim Klima längst anerkannt – bei einer Konferenz im Oktober. „Klimaschutz“ sei für „alle städtischen Entscheidungen“ zentral.
Wo wir gerade bei der Rettung der Welt sind: Während R2G in Berlin noch um das Ob und Wie und Überhaupt der von Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) ins Gespräch gebrachten „Klimanotlage“ samt Klima-Check für alle Senatsbeschlüsse diskutiert, hat Regiermeister Michael Müller beides längst unterschrieben. Womöglich war es nur nicht weiter aufgefallen, weil es in Kopenhagen und auf Englisch war und in der Presseerklärung zu Müllers Reise im Oktober zwar das veranstaltende C40-Städtenetzwerk erläutert wurde, aber kein inhaltliches Detail. Voilà: „We recognise the global climate emergency“, heißt es in der Abschlusserklärung. Und: „We are committed to putting inclusive climate action at the center of all urban decision-making (…)“. Jetzt muss es nur noch umgesetzt werden.