Berlins Energiepolitik liegt im Dunkeln: Wie viel Strom verbraucht das „Festival of Lights“?
Die Lichtkunst-Veranstalter geben an, in diesem Jahr mehr Strom einzusparen als zu verbrauchen. Der Checkpoint staunt – und bietet Rechennachhilfe an. Von Lorenz Maroldt
von Ex-Bundespräsident Richard von Weizsäcker stammt der Spruch „Die deutsche Frage ist offen, solange das Brandenburger Tor zu ist.“ Das war 1987. Heute, 35 Jahre später, müssen wir das etwas anpassen – und zwar so: Die deutsche Energiepolitik liegt im Dunkeln, solange das Brandenburger Tor beleuchtet ist.
Ok, worum geht’s? Richtig! Um das „Festival of Lights“, denn beim Lichtkunstfestival wird diesmal laut Veranstalter-Website „deutlich mehr Strom eingespart als verbraucht“.