Unruhe in der Berliner SPD: Schadenfreude bei der politischen Konkurrenz – CDU bedankt sich bei Raed Saleh
Innerparteilicher Aufruhr bei der SPD sorgt für hämische Kommentare aus der CDU – während einige Sozialdemokraten offen an der Zukunft ihrer Partei zweifeln, eskalieren die Machtkämpfe um Raed Saleh weiter. Von Lorenz Maroldt und Jessica Gummersbach.
Schadenfroh blickt derweil die politische Konkurrenz auf die Machtkämpfe in der SPD – so hatte der frühere CDU-Abgeordnete und Justizsenator Michael Braun bereits am Wochenende nach dem Rückzug der Parteivorsitzenden Martin Hikel und Nicola Böcker-Giannini auf Facebook geschrieben:
„Im Namen aller Berliner CDUten bedanke ich mich bei Raed Saleh für seine Mauscheleien in fast allen Kreisverbänden der Berliner SPD. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Dank seiner Führungskompetenz und seiner Bereitschaft zu innerparteilichen Auseinandersetzungen hilft er uns, der CDU, wieder deutlich stärkste Partei in Berlin zu werden. Danke und nochmals Danke.“
Anders hörte sich an, was gestern einige Sozialdemokraten dem Checkpoint sagten: Sie sprachen von einem „verzweifelten Kampf gegen Saleh“ – und stellten sogar infrage, ob die SPD es mit der gegenwärtigen Aufstellung bis zum Wahltag schafft. Fortsetzung folgt – sicher schon morgen früh hier in Ihrem Checkpoint.