„BVG-Wahnsinn“ à la Berlin: Mehr als 150 Euro für ein Deutschlandticket plus Mahnungen
Erst zwei Falschabbuchungen, dann Mahnungen. Was ein Leser mit der BVG erlebte, grenzt für ihn an „Wahnsinn“. Und auch der Telefonservice macht seinem Namen keine Ehre. Von Christian Latz
Wir steigen um in die U-Bahn und setzen uns zu Leser Christoph A., der sich mitten im „BVG-Wahnsinn“ wähnt. Ihm wurden für das Deutschlandticket im Juni erst 97,73 Euro und dann nochmal 56,33 Euro abgebucht. „Beide Male habe ich über den ‚Service-Kontakt-Chatbot‘ und telefonisch versucht den Sachverhalt der BVG zu schildern, bis jetzt gab es keine Rückmeldung. Beide Beträge habe ich auch zur Rücklastschrift angewiesen.“ Aber das ist nur der halbe Wahnsinn. Vergangene Woche hatte A. plötzlich von der BVG zwei Mahnungsschreiben für das Deutschlandticket im Briefkasten. In der ersten Mahnung fordert die BVG 105,33 Euro, in der zweiten 63,93 Euro. Vor Lachen und Weinen wusste unser Leser nicht mehr weiter. Rief dann aber doch nochmal auf dem Schreiben angegebene Telefonnummer an: „In der Tat habe ich jemanden vom Aboservice erreicht. Aber die Dame sagte, sie habe mit dem Rechnungswesen nix zu tun.“