Post vom Königreich Deutschland: Verein der Königsdeutschen distanziert sich von Kaisergruppe

Achtung, Verwechslungsgefahr! Unter den Reichsbürgern distanziert sich das Königreich Deutschland vom verhaltensauffälligen Netzwerk „Kaiserreichsgruppe“. Hier ist der Unterschied. Von Lorenz Maroldt.

Post vom Königreich Deutschland: Verein der Königsdeutschen distanziert sich von Kaisergruppe
Foto: dpa / Hendrik Schmidt

Oha, Post vom Anwalt des Vereins „Königreich Deutschland“ – er sieht Verwechslungsgefahr mit dem verhaltensauffälligen Netzwerk der „Kaiserreichsgruppe“. Hier der Unterschied laut Kanzlei, exklusiv für Sie im Checkpoint: Im Gegensatz zu den Kaiserfans, die einen gewaltsamen Umsturz planen, wollen die Königfans nur mit friedlicher, ökologischer und gesunder Lebensweise einen unabhängigen Staat auf deutschem Boden gründen.

Ok, nachdem das geklärt ist: Welchen Teil Berlins würden wir den königlichen Deutschen denn zur Verfügung stellen?

Mal sehen… vielleicht den Görli? Da beginnt der Senat ohnehin bald mit dem Bau von Grenzbefestigungsanlagen. Oder lieber das Tempelhofer Feld? Ach ne, das wird ja nachts geschlossen, und dann weiß der König wieder nicht wohin. Hm, da die Lage eh besch… eiden ist: Geben wir ihnen die Rieselfelder! Der Hochsitz lässt sich zum Thron erklären, und zur Krönung gibt’s Grunz-Geräusche und Güllegeruch vom Feld nebenan. Es kommentiert Andy Möller der Große: „König oder Kaiser, egal – Hauptsache Kokolores.“

Damit sind wir auch schon beim heutigen Checkpoint-Sommerhit für unsere Spotify-Playlist (hier unter diesem Link finden sie alle bisherigen Songs) – und das ist, na klar, Rio Reisers „König von Deutschland“.