Deutsche sitzen im Ausland fest

Manche sitzen fest. Obwohl die Bundesregierung bereits 120.000 deutsche UrlauberInnen zurückgeholt hat, warten noch mehr als 80.000 auf ihre Heimkehr. Eine Hängepartie. Auch für Checkpoint-Leserin Mechthild K., die mit einer kleinen Reisegruppe auf der philippinischen Insel Bohol unterwegs ist. Von ihrem Urlaubsort muss sie erstmal zum internationalen Flughafen auf die Nachbarinsel Cebu kommen, von dort sind alle geplanten Rückholflüge vorerst gestrichen. „Die Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck an neuen Alternativen“, heißt es auf der Webseite der Botschaft. „Ich bin geschockt und sprachlos“, schreibt K. Man habe ihr geraten, ein privates Ticket zu kaufen. Das gibt’s für rund 2000 Euro – und auf die Gefahr, dass der Flug gestrichen wird. Pandemiechaos im Paradies.