Dregger will zurück zur Null-Toleranz-Politik im Görli:

Im Görlitzer Park darf wieder gekifft werden titelte der Tagesspiegel Online im November 2017. Da wurde bekannt, dass der rot-rot-grüne Senat die Null-Toleranz-Politik des früheren Innensenators Frank Henkel (CDU) aufgehoben hatte. Die Drogenkriminalität sei lediglich verdrängt worden, begründete Innensenator Andreas Geisel (SPD) den Schritt. Eine „Kapitulation vor dem Unrecht“ nannte der CDU-Politiker Burkard Dregger, mittlerweile Fraktionsvorsitzender, die Entscheidung damals. Jetzt fordert er erneut die Rückkehr zur Null-Toleranz-Linie seines Parteifreundes. „Unsere Parks und Bahnhöfe verkommen zu Drogenumschlagplätzen“, sagte Dregger in der „Abendschau“. Der Personalmangel bei Polizei und Staatsanwaltschaft dürfe kein Grund dafür sein, auf verstärkte Kontrollen und Strafen zu verzichten, stattdessen müsse das Personal aufgestockt werden. Zurück in die Zukunft? Nicht ganz. Im Herbst 2017 war die Kriminalität im Görlitzer Park gesunken, in den ersten vier Monaten von 2019 dagegen nahm die Gewaltkriminalität im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent zu (Q: „Kontraste“).