Ex-Finanzsenator Kurth finanzierte Immobilie für rechtsextreme Terrorgruppe

Berlins früherer Finanzsenator Peter Kurth (CDU) versinkt immer mehr im rechtsextremen Sumpf. Kurth, bis vor kurzem Vorstand der „Vereinigung alter Gothen“ in der wegen völkischer Umtriebe umstrittenen Berliner Burschenschaft „Gothia“, hat nun offenbar den Aufbau eines mutmaßlichen rechtsextremen Szenetreffs im sächsischen Grimma finanziert. Nach „Spiegel“-Recherchen überwies er 100.000 Euro auf ein Privatkonto des Terrorverdächtigen Kevin R., der damit die Immobilie finanzierte und vergangene Woche bei einer Razzia festgenommen wurde.

Zuvor hatte die Bundesanwaltschaft die rechtsextreme Terrorgruppe namens „Sächsische Separatisten“ verboten.