Shakespeare-Company stört Sternwarte

Die geplante Umsiedlung der Shakespeare-Company auf das Gelände des Stadtbads am Insulaner steht unter keinem guten Stern – und das ist wörtlich zu verstehen: In einem Schreiben an Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski protestierte der Vorstand des Vereins der Wilhelm-Foerster-Sternwarte (hier seit 60 Jahren ansässig) gegen die zu erwartenden „Lichtorgeln einer Bühne“ – die Beobachtung des Nachthimmels durch das Spiegelteleskop (wird derzeit mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie für 300.000 Euro restauriert) wäre so nicht mehr möglich.