Katastrophale Sturmschäden: Dass es ausgerechnet den Tegeler Forst traf, ist doppelt schlimm

die Orkanböen vom Donnerstag haben den Tegeler und teils auch den Spandauer Forst schlimm erwischt. Nach einem Tag Pause wollen sich die Forstleute ab heute mit Hilfe von Kollegen aus der ganzen Stadt in die Wälder vorarbeiten, nachdem bis Sonnabend erst mal Straßen und Siedlungsränder beräumt worden sind. Die Flatterbänder und Verbotsschilder seien absolut ernst gemeint, heißt es: Nie in den letzten Jahrzehnten habe es vergleichbare Sturmschäden gegeben. Wo mehr als hundertjährige Buchen Schatten spendeten, klaffen nun Schneisen und Lichtungen. Das ist umso bitterer, als die Tegeler Reviere im Vergleich zu den anderen Berliner Wäldern schon relativ weit auf dem mühsamen Weg zu artenreichen Mischwäldern waren, die dem Klimawandel besser trotzen sollen als die Kiefernplantagen, die weniger kühlen und mehr Wasser verbrauchen.