Eine Stunde extra – die Odyssee einiger BER-Besucher

Beschissen lief auch der erste Besuch am BER von Jens Twiehaus. Nachdem er bereits zweimal als Tester (2012 und 2020) auf der Baustelle war, wollte er am Sonntag mit seiner Freundin erstmals den Flughafen besuchen – und befand sich auf einmal in Blankenfelde! Der RE7 hatte nicht am Terminal 1 gehalten und so strandeten mit Twiehaus „sieben oder acht“ weitere Personen. Für sie ging es mit der S-Bahn nach Mahlow, dann mit dem Bus 600 nach Waßmannsdorf und von dort mit der S-Bahn zum BER. „Eine Stunde extra“, sagt Twiehaus. Immerhin: „Ich kann bestätigen, dass der BER offen ist.“ Laut einem Bahn-Sprecher lag die Umleitung an einem Einsatz der Bundespolizei, es habe einen Ersatzhalt am Terminal 5 gegeben. „Wäre gut gewesen, wenn man uns das an Bord erklärt hätte“, sagt Twiehaus, der es nach CP-Infos wieder nach Hause geschafft hat.