Warum Jarasch nach der Sachsen-Anhalt-Wahl zuversichtlich ist

Die Berliner Grünen-Spitzenkandidatin über die Wahlchancen ihrer Partei, ihren Lebenslauf, und warum Berlin weiter ist als Sachsen-Anhalt. Von Anke Myrrhe

Warum Jarasch nach der Sachsen-Anhalt-Wahl zuversichtlich ist
"Die Debatte, die wir heute führen, wäre vor 10 Jahren undenkbar gewesen", sagt die Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch (Grüne) auf Checkpoint-Nachfrage. Foto: Britta Pedersen/dpa

Ähnliche Zahlen weist das Wahlergebnis der Grünen in Sachsen-Anhalt aus, sorry, fiese Überleitung, Statistik-Profis würden jetzt sagen: doppelt so viel! Also gut: 5,9 Prozent fuhren die Grünen mit dem Fahrrad nach Hause, nur minimal gewonnen (0,7 Prozentpunkte) trotz der vermeintlichen Bundesrückenwindkraft. Hauptsache die Fünf steht, schien sich die Berliner Spitzenkandidatin Bettina Jarasch kurz nach 18 Uhr am Sonntag zu denken und twitterte: „Der Zugewinn von @GRUENE_LSA zeigt, dass unsere Themen wie Klimaschutz mittlerweile in allen Regionen fest verankert sind.“ Grün geframed ist halb gewonnen.

Also noch mal nachgefragt: Frau Jarasch, kann dieses Ergebnis wirklich als Erfolg gewertet werden?