20.000 Komparsen für BER-Probebetrieb gesucht
2012 probte die Flughafengesellschaft schon mal die Abläufe am BER. Das Interesse war damals riesig. Jetzt gibt's eine zweite Chance. Aus dem Checkpoint. Von Lorenz Maroldt
20.000 Komparsen sucht die Flughafengesellschaft für den Probetrieb des BER, das sind doppelt so viele wie vor der geplatzten Eröffnung 2012. Damals war die Nachfrage riesig – noch am 13. April postete die FBB auf Facebook gute Nachrichten für diejenigen, die „keinen Platz mehr ergattern“ konnten: „Nun eine neue Chance für euch: Im Mai sind wieder einige Termine buchbar. Seid schnell, seid dabei!“ Drei Wochen später war das Ding geplatzt, auf die nächste „neue Chance“ mussten die Hobby-Tester fast acht Jahre warten. Doch diesmal könnte es tatsächlich klappen, die guten Nachrichten vom Berliner Luftverkehr reißen ja gar nicht mehr ab, auch der Direktflug nach Saarbrücken ist gesichert –die Strecke wird neuerdings von „Danish Air Transport“ bedient und ist insbesondere „für Reisende aus der Hauptstadtregion“ interessant, teilt die Flughafengesellschaft mit. Also falls Annegret Kramp-Karrenbauer, Heiko Maas oder Peter Altmaier schnell mal nach Hause wollen. Oder müssen.