„Reduzierung des Gender Pay Gaps“: Grünen-Fraktion zahlt Mindestlohn von 27 Euro pro Stunde
Ab dem 1. Januar setzen die Grünen in Berlin eine einheitliche Lohnuntergrenze für ihre Mitarbeitenden fest. Einige Abgeordnete fürchten dadurch neue Gerechtigkeitsprobleme. Von Daniel Böldt.
Die Grünen-Fraktion startet mit einem egalitären Vorsatz ins neue Jahr: Ab dem 1. Januar sollen Abgeordnete ihren Mitarbeitenden mindestens 27 Euro pro Stunde bezahlen – und zwar unabhängig davon, welche Aufgabe sie ausüben. Ausgenommen sind lediglich geringfügig Beschäftigte und studentische Hilfskräfte.
In einer Mail des Fraktionsvorstands und der Interessenvertretung der Mitarbeitenden an die Grünen-Abgeordneten heißt es, dass dies ein weiterer „Schritt zur Reduzierung des strukturellen Gender Pay Gaps“ sei.
Nach Checkpoint-Informationen sind darüber allerdings nicht alle bei den Grünen glücklich.