Eisbader wollen Kostümschwimmen bei eisigen Temperaturen
Themenwechsel, es muss ja nicht immer Tennis sein: Eisschwimmen ist gerade hoch im Kurs. Ihr 40. Winterbaden wollen etwa die „Berliner Seehunde“ morgen im Orankesee feiern (Wassertemperatur: etwa 1 Grad). „Wir haben keine Sorgen wegen der strengen Kälte“, erzählt Organisatorin Peggy Müller. „Wir gehen ja nicht nackt! Jeder hat ein Kostüm an.“ Ach so, na dann!
Als bunte Faschingstruppe rücken die eiskalten Schwimmer dann mit Äxten und Kettensägen an, um die dicke Eisdecke zu zertrümmern. Die Schollen werden vorsichtig weggeschoben, damit sich niemand verletzt. Erwartet werden 150 Eisbader, einige sogar aus Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern (wenn sie es hierher schaffen). Für Anfänger sei gerade nicht der perfekte Zeitpunkt, räumt Müller ein. „Lieber im Herbst“, empfiehlt er.
Wir zitieren an dieser Stelle vorsichtshalber den Mediziner Hanns-Christian Gunga, den die Kollegen der „Zeit“ kürzlich interviewt haben: „Wenn Sie den Unsinn machen, dann langsam.“