Wie sich Berlin auf die Dreifachwahl vorbereitet

Mehr Helfer, mehr Lokale und Hygienekonzepte sollen den Urnengang coronasicher machen. Damit das klappt, werden aber Ehrenamtliche gebraucht. Von Lorenz Maroldt.

Wie sich Berlin auf die Dreifachwahl vorbereitet
Foto: Gregor Fischer/dpa/picture alliance

Apropos Wahl: Wie soll eigentlich die Dreifachherausforderung (Bund, Land, Bezirk) unter Pandemiebedingungen gemeistert werden (bei der vergangenen Bundestagswahl lieferte Berlin seine Zahlen als letztes Land ab)? Die Antwort von Innenstaatssekretär Torsten Akmann auf eine Anfrage zur „Digitalen Durchführung des Wahljahres“ von CDU-MdA Stephan Lenz macht Angst und Bange:

„Die technische Ausstattung der Wahlämter folgt den allgemeinen Standards der Berliner Verwaltung und obliegt ansonsten jedem Bezirk in eigener Verantwortung.“ Allgemeine Standards? Eigene Verantwortung? Uah… Und das in der Behördenpingpong-Metropole Berlin!

Der Checkpoint hat gleich mal bei der Landeswahlleitung nachgefragt, und da macht die Antwort schon etwas zuversichtlicher:

Über konkrete Maßnahmen und Hygienekonzepte wird zwar erst abhängig vom Infektionsgeschehen entschieden (eine AG ist damit bereits seit dem vergangenen Jahr beschäftigt). Aber fest steht schon mal, „dass die Zahl der Wahlhelfenden sowie der Wahllokale und der Briefwahllokale wesentlich erhöht werden wird“. So sollen statt 660 Briefwahlvorständen (je sechs bis neun Mitglieder) diesmal 1.300 im Einsatz sein. Und: „Statt rund 20.000 Wahlhelfenden werden in diesem Jahr mehr als 34.000 ehrenamtliche Mitglieder von Wahlvorständen die Wahlen am Wahltag organisieren“.

Also, falls Sie am 26. September nicht beim Marathon mitlaufen und auch sonst noch nichts vorhaben: Ihre Hilfe wird gebraucht! Unter dieser Adresse hier können Sie sich weiter informieren und registrieren.