„Checkpoint-Entstörungsdienst“ 

Fröhliches Funkloch-Finden heißt es ab sofort im Checkpoint, wir nennen es liebevoll „Checkpoint-Entstörungsdienst“. Nachdem der Netzanbieter Telefónica die Funklöcher auf der U2 zwischen Bahnhof Zoo und Nollendorfplatz sowie U1 rund um den U-Bahnhof Kurfürstenstraße mit „lokalen Optimierungsarbeiten“ erklärte (schon jetzt einer unserer All-Time-Favorites), hatten wir Sie gebeten, uns weitere Empfangslücken durchzufunken. Angekommen ist zum Beispiel das hier:

+ „Die U6 zwischen Leopoldplatz und Friedrichstraße war früher ein stabiler 4G-Bereich. Seit einigen Monaten ist dort bis auf das WLAN an den Bahnhöfen nix mehr zu holen. Richtung Süden wird es dann wieder deutlich besser.“ Thea K.

+ „Rund um den U-Bahnhof Hallesches Tor ist in der U6 handymäßig leider gar nichts los. Aber auch bei der S-Bahn läuft nicht alles einwandfrei. Kurz hinter der Friedrichstraße bricht das Netz im Tunnel ab und taucht erst kurz vor dem Anhalter Bahnhof wieder auf.“ Bianca H.

+ „Ein Funkloch gibt’s noch auf der U8 am Hermannplatz. Seit gut einer Woche gibt es hier immer Aussetzer.“ Felix H.

+ „Keinen Empfang, und damit kein Ticket-Kauf, ab U-Bahnhof Onkel-Toms-Hütte (U3) bis mindestens Oskar-Helene-Heim; und zwar seit Jahren, und nicht temporär oder gelegentlich. Sehr frustrierend.“ Dagmar H.

+ „Ich kann regelmäßig in der Station Schwartzkopffstraße mein Handy-Ticket nicht entwerten. Irgendwo zwischen Naturkundemuseum und Friedrichstraße klappt es dann aber meistens… vielleicht liegt das am BND?“ Birgit J.

Es kommentiert Checkpoint Gast-Philosoph Sigbert Latzel: „Das Überirdische lebt am stärksten unterirdisch.“