Polizeibilanz zum ersten verkaufsoffenen Tag
Gestern durften Läden und Einkaufszentren zum ersten Mal seit Wochen wieder öffnen. Der befürchtete Ansturm blieb jedoch aus. Von Ann-Kathrin Hipp
Ein „Wagnis“ hatte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Mittwochmorgen die Öffnung der Läden und Einkaufszentren genannt – bis zum Abend schien der Drahtseilakt einigermaßen gelungen. Drei Einsatzeinheiten sowie zwei Lautsprecherwagen der Polizei (= 250 Beamte) waren am ersten Tag der gelockerten Verordnung im Einsatz, um alte Vorgaben und neue Gefahrenherde zu kontrollieren. Die vorläufige Bilanz: mäßiger Fußgänger-, Rad- und Fahrzeugverkehr, geringe Besucherzahlen in den Parks und Erholungslagen, keine größeren Menschenansammlungen und „verantwortungsbewusstes sowie vorbildliches“ Verhalten mit Blick auf die Einkaufszentren. „Die Betreiberinnen und Betreiber haben – zumindest in den hier festgestellten Fällen – geeignete Regelungen für eine Zugangskontrolle und -begrenzung getroffen. Hierzu wurde unter anderem auf private Sicherheitsdienste, aber auch auf digitale Kundenzählanlagen zurückgegriffen“, heißt es auf Checkpoint-Nachfrage. Die Lage sei insgesamt als „ruhig zu beschreiben“. #Stayathome statt Shopping.