Für die Friedrichstraße wird der Verkehr in der Ost-City neu organisiert
„Meine Vorstellung ist eine Piazza“, sagte Verkehrssenatorin Bettina Jarasch, als sie gestern Abend Bilanz und Ausblick zur sog. Flaniermeile Friedrichstraße präsentierte, die aus Sicht von Kritikern bisher eine Viel-Käse-Piazza ist. Künftiges soll ein Wettbewerb erweisen. Klar ist: Der Radweg in der Mitte kommt weg, damit sich wirklich flanieren lässt, das Baustellen-Inventar soll etwas Gefälligerem weichen. Die parallele – und seit dem Modellversuch deutlich stärker vom Autoverkehr belastete – Charlottenstraße soll möglichst schnell zur Fahrradstraße werden, zunächst ohne Poller, bei Bedarf (also ganz bestimmt) aber auch mit Sperren zur Kfz-Abwehr. Die Geschäfte sollen von den Querstraßen aus beliefert werden, die vermutlich bald stärker belastete Wilhelmstraße bekommt Busspuren, Autofahrer sollen verstärkt zu den reichlich vorhandenen Parkhäusern gelotst werden.