Berlins Verwaltung will sich entschlacken

Wir kommen zu Berlins Lieblingsbeschäftigung: der Selbstbefassung mit der Frage, wie die Stadt bald einmal besser funktionieren könnte. Nach dem Senatsbeschluss zur Verwaltungsreform (Checkpoint vom 2. Juli) machen sich bereits die CDU-geführten Senatsverwaltungen darüber Gedanken, wie sie künftig mit weniger Leuten besser ins Arbeiten kommen. Die Verkehrsverwaltung beschwört dabei den Nutzen der Digitalisierung. Laut Sprecherin Petra Nelken sei die E-Akte intern ausgerollt, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz liege „bereits in der Schublade“. In anderen Verwaltungen durchdenkt die Menschliche Intelligenz die Prozesse noch etwas länger. Christopher Suss von der Kulturverwaltung stellt „eine fundierte Antwort bis Ende der Woche“ in Aussicht. Und Martin Klesmann von der Bildungsverwaltung schreibt: „Die Pläne zur Verwaltungsmodernisierung werden zu gegebener Zeit vorgestellt.“ Bleibt zu hoffen, dass diese Zeit bald anbricht.