Das Telegramm am Samstag

Die weiteren Meldungen des Tages:

+++ Die Berliner Gesundheitsverwaltung hat keinen Überblick, wie weit die Impfkampagne in den unterschiedlichen Altersgruppen fortgeschritten ist und verweist auf die Statistik des RKI. Gleich mal nachgefragt beim RKI: Eine Auswertung nach Impftag bei 60+-Jährigen „kann aus Kapazitätsgründen“ nicht erstellt werden. „Ggf. wenden Sie sich an den Senat, der diese Daten haben könnte.“ 

+++ Die Schulverwaltung hat ihre Pläne für das restliche Schuljahr bekanntgegeben. Der Unterricht findet weiter im Wechsel statt, der Präsenzpflicht bleibt ausgesetzt, die Sommerferien finden wie geplant statt.

+++ 2:44 Rollendes-Auto-Minuten lang war am Freitag die Schlange vor dem terminfreien Pop-up-Impfzentrum in Neukölln (Q: rbb-Video). „Der Piks muss zu den Menschen kommen“, bilanziert Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD).

+++ Die Berliner Feuerwehr hat ab sofort einen Extremismusabeauftragten: Axel Wendt, Beamter im höheren feuerwehrtechnischen Dienst, übernimmt die Aufgabe zunächst kommissarisch. Im kommenden Jahr soll die Stelle extern ausgeschrieben werden. Gegen politische Brandstifter. 

+++ Das Büro des Regierenden Bürgermeisters hat sich am Freitag bei Intensivpfleger Ricardo Lange gemeldet und die Antwort auf seine Fragen nachgereicht. Man hatte die Mail wohl bereits am 30. März verschickt, in der Adresse allerdings die Endungen „de“ und „com“ verwechselt.

+++ Kleine Korrektur zum Schluss: Nach dem Motto „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien“ (Andi Möller) wurden im gestrigen Checkpoint Freiburg und Tübingen verwechselt. „Das ist ungefähr so, als würde ein Badenser Düsseldorf statt Köln sagen“, kommentiert Lorenz Maroldt.